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Marokko plant Produktion von IRIFI-Angriffsdrohnen in Partnerschaft mit französischem Start-up

Medienberichten zufolge, die sich auf Daten von Entwicklerfirmen stützen, strebt Marokko die Produktion von «IRIFI»-Angriffsdrohnen im Rahmen einer Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen «Harmattan AI» an. Dieses autonome Luftsystem ist als Waffe für Fernangriffe konzipiert, im Gegensatz zu herkömmlichen Drohnen, die primär der Aufklärung dienen.

Die maximale Reichweite der Drohnen liegt laut Herstellerangaben bei rund 2000 Kilometern. Es handelt sich um Einwegwaffen, die für einen präzisen, einmaligen Einsatz entwickelt wurden. Die Drohne nutzt einen Verbrennungsmotor und wird von mobilen, in Containern untergebrachten Plattformen gestartet, was den Transport und Einsatz im Feld erleichtert.

Technisch basiert das «IRIFI»-System auf integrierter Navigation und Datenverarbeitung. Dies ermöglicht dem Gerät, seine Mission auch bei elektronischen Störungen oder GPS-Ausfällen fortzusetzen. Zudem kommt eine optische Zielsuche für die Endphase des Angriffs zum Einsatz.

Das System ist darauf ausgelegt, militärische und logistische Ziele über große Distanzen zu bekämpfen. Detaillierte Angaben zur Sprengkraft, zum Gewicht des Gefechtskopfes oder zur Fluggeschwindigkeit liegen derzeit noch nicht vor.

Trotz der autonomen Flugphase betonte der Hersteller, dass die Zielauswahl und die finale Startfreigabe unter direkter menschlicher Kontrolle bleiben.

Da vollständige Spezifikationen und unabhängige Feldtestergebnisse noch ausstehen, stellt die Reichweite von 2000 Kilometern das bislang wichtigste bekannte Leistungsmerkmal dar.

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