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Hintergründe der Sicherstellung einer Kokainlieferung in einem Dienstfahrzeug in Algerien

Schmuggelverdacht in staatlichem Unternehmen sorgt für Aufsehen in Algerien

Der algerische Aktivist Amir Boukhors, bekannt als «Amir Dz», hat Details über einen mutmaßlichen Skandal enthüllt: Die Sicherstellung einer großen Menge harter Drogen in einem LKW der Société nationale des travaux routiers Centre (EPTRC). Diese Enthüllungen werfen ernste Fragen über die Infiltration öffentlicher Institutionen durch Drogenkartelle auf.

Details zum Fund

Laut «Amir Dz» wurden bei einem Einsatz des CTRI rund 50 kg Kokain sowie große Mengen Pregabalin sichergestellt. Die Ware war in einem Tanklaster versteckt, der von Tamanrasset in Richtung Blida unterwegs war und nahe Ouargla abgefangen wurde. Ein als Begleitfahrzeug genutzter Toyota des gleichen Unternehmens diente dazu, den Schmuggel durch Sicherheitskontrollen zu schleusen.

Fragen zur Vertuschung

Kritiker hinterfragen das Ausbleiben einer offiziellen Stellungnahme, was den Verdacht auf eine Verwicklung hochrangiger Funktionäre nährt. Der Vorfall weckt Erinnerungen an den Skandal um 701 kg Kokain im Jahr 2018. Beobachter fragen sich nun, ob es sich um Einzelfälle handelt oder ob staatliche Logistik gezielt für kriminelle Zwecke genutzt wird.

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