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Gesundheitsgewerkschaft in Marrakesch fordert umfassende Bestandsaufnahme aller Dienstwohnungen

Entschlossene gewerkschaftliche Schritte zur Aufdeckung der Missstände bei Dienstwohnungen in Marrakesch

In einem Schritt, der die wachsende Spannung und die Fragen zur Verwaltung öffentlicher Immobilienressourcen widerspiegelt, hat das Regionalbüro der nationalen Gesundheitsgewerkschaft (CDT) in Marrakesch ein nachdrückliches Schreiben an den regionalen Gesundheitsdelegierten gerichtet. Darin wird eine umfassende und aktualisierte Bestandsaufnahme aller administrativen und funktionalen Wohnungen der Gesundheitsdienste und -einrichtungen in der Region gefordert.

Verdacht auf doppelte Privilegien und Forderungen nach rechtlicher Prüfung

Die Gewerkschaft erläuterte in dem Schreiben, gestützt auf erhaltene Daten, das Vorliegen mutmaßlicher Verstöße gegen geltende Vorschriften, insbesondere die Tatsache, dass einige Beamte gleichzeitig mehrere administrative oder funktionale Wohnungen beanspruchen. Die Gewerkschaft fordert eine sofortige administrative Untersuchung, um die Fakten zu prüfen, die Rechtsgrundlage für jede Wohnungszuteilung zu revidieren und sicherzustellen, dass die Anspruchsvoraussetzungen bei den derzeitigen Bewohnern weiterhin erfüllt sind.

Bezugnahme auf Regierungsrundschreiben und Umsetzung der Rechenschaftspflicht

Die Gewerkschaft begründete ihre Forderung mit den geltenden rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, namentlich den Rundschreiben des Premierministers Nr. 16/94 vom 21. September 1994 und Nr. 35/95 vom 17. August 1995, die regeln, wie die Nutzung von Dienstwohnungen nach Beendigung der Tätigkeit zu handhaben ist, sowie den entsprechenden Vorschriften im Gesundheitssektor.

Warten auf Antwort der Verwaltung und erwartete praktische Maßnahmen

Abschließend forderte die Gewerkschaft den regionalen Verantwortlichen für den Gesundheitssektor in Marrakesch auf, eine ausführliche schriftliche Antwort vorzulegen, die die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der Untersuchung sowie die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen enthält. Sie bekräftigte ihre Absicht, den Fall zu verfolgen, bis Transparenz und Gerechtigkeit bei der Nutzung von Dienstwohnungen gewährleistet sind.

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