Hintergründe zur Suspendierung eines Schulinspektors in Fès wegen Belästigungsvorwürfen

Suspendierung eines Schulinspektors in Fès und Vorladung vor das Disziplinarkomitee
In einem konsequenten Verwaltungsschritt hat die Provinzdirektion des Ministeriums für nationale Bildung, Vorschulerziehung und Sport in Fès am Freitag die vorläufige Suspendierung eines Inspektors für Sekundarschulbildung angeordnet. Grund hierfür sind Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegenüber einem Lehrer der gleichen Direktion.
Details zur Verwaltungsentscheidung und zum Gerichtsverfahren
Nach Angaben gut informierter Quellen beinhaltet die Entscheidung auch das Einfrieren des Monatsgehalts des Betroffenen, mit Ausnahme der Familienzulagen. Dies läuft parallel zum juristischen Verfahren durch die Staatsanwaltschaft. Die Direktion hat den Fall zudem dem Disziplinarkomitee übergeben, das in den kommenden Tagen tagen wird.
Es ist anzumerken, dass der Staatsanwalt den Inspektor in Freiheit angeklagt hat. Die Vorwürfe lauten unter anderem „sexuelle Belästigung mittels elektronischer Nachrichten und Aufzeichnungen sexueller Art“ sowie „Anstiftung zur Prostitution“. Die Verhandlung vor der Strafkammer ist für den 20. Oktober 2026 angesetzt.
Hintergrund des Falls
Quellen zufolge wurde der Inspektor aufgrund seines gesundheitlichen Zustands auf freiem Fuß gelassen, insbesondere nachdem das Opfer eine offizielle Rücknahme seiner Anzeige eingereicht hatte, die zuvor Gegenstand polizeilicher Ermittlungen war.
Der Vorfall begann, als der Lehrer eine Reihe von Nachrichten über WhatsApp erhielt, die anzügliche Kommentare und sexuelle Angebote des Inspektors enthielten, was das Opfer dazu veranlasste, Anzeige zu erstatten. Während der polizeilichen Befragungen leugnete der Inspektor das Versenden der Nachrichten nicht, rechtfertigte sich jedoch damit, die Identität des Empfängers nicht gekannt zu haben. Das Opfer hingegen beharrte darauf, dass der Inspektor eine sexuelle Beziehung ohne sein Einverständnis erzwingen wollte.




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