Nach dem „Moul El Khiar“-Skandal: Kameruner Fake-Arzt für Beauty-Eingriffe wegen sexuellen Missbrauchs hunderter Algerier in Haft

Justizbehörden decken illegale Praktiken ausländischer „Schönheitschirurgen“ in Algerien auf
Die algerische Justiz ist diese Woche mit einer Reihe von Fällen befasst, in denen sich ausländische Staatsbürger als Schönheitschirurgen ausgaben. Verhandlungen am Amtsgericht Oran enthüllten schockierende Details über illegale medizinische Praktiken.
Details zum Fall: Amtsanmaßung und unmoralische Praktiken
Ermittlungen ergaben, dass ein kamerunischer Staatsbürger, der unter dem Namen „Ahmed Hamri“ auftrat und behauptete, zur algerischen Diaspora in Frankreich zu gehören, komplexe kosmetische Eingriffe ohne jegliche medizinische Qualifikation durchführte. Berichten zufolge verwendete er für Operationen Blutegel und abgelaufene medizinische Substanzen. Zudem wird ihm vorgeworfen, seine Praxis zur Prostitution missbraucht, kompromittierende Videos gedreht und diese an ausländische Webseiten verkauft zu haben.
Risiken für die öffentliche Gesundheit
Der Gesundheitsexperte Reda Malki warnte vor den lebensgefährlichen Folgen, wie der Übertragung von HIV oder Tripper durch unsterile Instrumente. Dieses Phänomen, das in mehreren Provinzen auftritt, zeige eklatante Mängel in der behördlichen Aufsicht.
Ausweitung des Phänomens: Der Fall Batna
In der Provinz Batna wurde ein 41-jähriger Syrer festgenommen, der unter dem Deckmantel der Massagepraxis handelte. Die Behörden fanden versteckte Kameras, abgelaufene Potenzmittel und gefälschte offizielle Stempel, was auf organisierte kriminelle Netzwerke hindeutet.
Warnung vor den Folgen
Experten fordern eine strengere Kontrolle von Schönheitszentren und warnen Bürger davor, sich von medizinisch nicht fundierten Angeboten täuschen zu lassen, um irreversible gesundheitliche und soziale Schäden zu vermeiden.





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