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Netzwerk für verdorbenes Fleisch und gesundheitsgefährdende Lebensmittel im Stadtteil Al Massira in Fès zerschlagen

Zerschlagung eines illegalen Schlachtbetriebs bei Polizeieinsatz in Fès

Die Kriminalpolizei im vierten Sicherheitsbezirk Bensouda in Fès hat am vergangenen Dienstag ein kriminelles Netzwerk ausgehoben, das auf illegale Schlachtungen und die Lagerung von Fleisch unter unhygienischen Bedingungen spezialisiert war. Der Einsatz folgte auf präzise Ermittlungen, die zu einer Razzia in einer geheimen Werkstatt im Stadtviertel Al Massira führten.

Details zur Operation und Herkunft der Beschwerden

Die Ermittlungen begannen, nachdem die Sicherheitsbehörden Beschwerden von Anwohnern erhalten hatten, die sich über üble Gerüche aus einem Haus beklagten, das die Hauptverdächtige seit etwa anderthalb Jahren gemietet hatte. Eine erste Überprüfung durch die Polizei von Al Massira bestätigte die verdächtigen Aktivitäten, was das Eingreifen der Kriminalpolizei erforderte.

Schockierende Erkenntnisse über beschlagnahmtes Material

Informierte Quellen bestätigten die Beschlagnahmung von über 800 Kilogramm Fleisch, Wurst und Milz, die für den Verkauf auf lokalen Märkten, insbesondere an Imbissbuden und Straßenverkäufer, bestimmt waren. Ein Arzt des nationalen Amtes für Lebensmittelsicherheit (ONSSA) stellte fest, dass die Ware keine gesundheitlichen Prüfsiegel trug, eine unbekannte Herkunft hatte und für den menschlichen Verzehr völlig ungeeignet war.

Ausrüstung und Vertuschungsmittel

Die Durchsuchung der Räumlichkeiten enthüllte extrem unhygienische Lagerbedingungen; es wurden drei defekte Kühlschränke sowie Maschinen zur Fleischverarbeitung gefunden. Zudem stellten die Einsatzkräfte etwa 30 Kilogramm Gewürze sicher, die laut ersten Erkenntnissen dazu dienten, den Verwesungsgeruch des Fleisches zu überdecken.

Rechtliche Schritte und Strafverfolgung

Auf Anweisung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die beschlagnahmte Ware vernichtet. Drei Personen, darunter eine Frau und zwei Angestellte, wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Fahndung nach dem Ehemann der Hauptverdächtigen, der sich weiterhin auf der Flucht befindet, dauert an.

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