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Madrid bestätigt Rückkehr von 200 Migranten täglich nach Marokko und dementiert politischen Druck

Entwicklungen bei der Migrationsverwaltung in Ceuta

Inmitten der Folgen der Massenüberquerungskrise in Ceuta Ende letzten Juli äußerte sich der spanische Regierungschef Pedro Sánchez in einer Medienmitteilung, um die Lage vor Ort und die laufenden administrativen Maßnahmen zu erläutern. Er betonte, dass die spanischen Behörden mit hoher Geschwindigkeit daran arbeiten, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Rückkehr- und Unterbringungszahlen

Sánchez gab bekannt, dass im Rahmen der Bemühungen zur Bewältigung des jüngsten Migrationsstroms derzeit etwa 200 Migranten täglich von Ceuta nach Marokko zurückkehren. Er erklärte, dass die spanische Regierung ihre Aufnahmekapazität erheblich erhöht habe; die Zahl der Plätze für Neuankömmlinge stieg von 500 auf aktuell über 6.000 Plätze, mit Notfallplänen, diese Kapazität bei Bedarf auf 10.000 Plätze zu erweitern.

Minderjährige und Zusammenarbeit mit Rabat

In Bezug auf die in der Stadt angekommenen Minderjährigen und Kinder wies Sánchez auf die Koordinierung mit den marokkanischen Behörden hin und bestätigte, dass Rabat vollkommen bereit sei, die Minderjährigen zurückzunehmen und mit ihren Familien zusammenzuführen. Der spanische Regierungschef merkte an, dass dieser Prozess derzeit notwendige administrative und rechtliche Phasen durchlaufe, um die Sicherheit und Zukunft dieser Kinder zu gewährleisten. Er betonte, dass Madrids Hauptziel die Normalisierung der Sicherheits- und Verwaltungslage in der Stadt vor Ende des laufenden Jahres sei.

Zurückweisung des „Erpressungsmythos“

Politisch äußerte sich Sánchez entschlossen zu den marokkanisch-spanischen Beziehungen. Er wies Behauptungen, seine Regierung werde durch das „Pegasus“-Software-Leak von Marokko erpresst, kategorisch zurück und bezeichnete diese als „Mythos“ ohne jegliche Grundlage. Sánchez betonte zudem, dass es derzeit keine Beweise für eine Verwicklung der marokkanischen Behörden in die Organisation der Massenüberquerung gebe, hielt aber fest, dass Madrid bereit sei, bei neuen Erkenntnissen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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