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Fouzi Lekjaa klärt Hintergründe seines Beitritts zur PAM und beendet politische Spekulationen

Entschiedene Positionen innerhalb der PAM

In einem bemerkenswerten Schritt hat Fouzi Lekjaa, Minister für das Budget und Mitglied des Politbüros der Partei für Authentizität und Modernität (PAM), sein Schweigen gebrochen, um auf die zahlreichen Fragen zu seinem neuen politischen Weg zu antworten. Dies geschah im Rahmen eines ausführlichen Interviews mit dem Magazin „Jeune Afrique“ im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen am 23. September.

Lekjaa und Mansouri: Eine „brüderliche“ Beziehung jenseits von Konkurrenz

Lekjaa wies Berichte über Machtkämpfe zwischen ihm und der nationalen Koordinatorin der Partei, Fatima Ezzahra Mansouri, entschieden zurück. Er betonte, dass ihre Beziehung auf einer „tiefen Freundschaft“ und „Brüderlichkeit“ basiere. Mansouri habe ihn maßgeblich dazu ermutigt, sich aktiv in die Partei einzubringen. Er stellte klar, dass ihre Äußerungen zur „Disziplin“ in einem spezifischen Kontext standen und nicht als Anzeichen interner Konflikte gedeutet werden sollten.

Gründe für das Fehlen der Kandidatur in Berkane

Bezüglich der Debatte über seinen Verzicht auf eine Kandidatur in seinem Wahlkreis in Berkane erklärte Lekjaa, er habe dies nie beabsichtigt. Seine Bindung an die Stadt gehe weit über eine parlamentarische Vertretung hinaus und umfasse Entwicklungs-, Wirtschafts- und Sportinitiativen. Zudem nannte er organisatorische Gründe: Da seine Ehefrau auf der regionalen Liste kandidiert, wolle er aus Prinzip keine Familienmitglieder auf den Wahllisten häufen, um die Kompetenzvielfalt zu wahren.

Klare Antwort an Talbi Alami und die „FIFA“-Debatte

Als direkte Antwort auf den politischen Disput mit der RNI-Partei und die Kommentare von Rachid Talbi Alami zu den „FIFA-Regeln“ und politischem Opportunismus lehnte Lekjaa es entschieden ab, die internationale Fußballinstitution oder Nationalspieler in interne politische Streitigkeiten hineinzuziehen. Er betonte, dass Sportler wie Achraf Hakimi und Yassine Bounou nationale Symbole seien, die nicht für parteipolitische Zwecke instrumentalisiert werden dürften, insbesondere angesichts der strategischen Partnerschaft mit der FIFA für die WM 2030.

Hin zu einer programmbasierten politischen Strategie

Abschließend betonte Fouzi Lekjaa, dass sein Fokus auf der Ausarbeitung eines Wahlprogramms liege, das den Erwartungen der Bürger entspricht und die nationale Wirtschaft stärkt. Er rief zu einer sachlichen politischen Debatte auf, die sich auf Programme und Optionen konzentriert, anstatt auf persönliche Anfeindungen.

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