Akhannouch verteidigt Talbi Alami: Parteidebatten sind gesund, die Entscheidung liegt beim Königshaus

Akhannouch beendet die Kontroverse um die Aussagen von Talbi Alami
Um die Reaktionen nach der Verbreitung einer Tonaufnahme, die dem RNI-Führungskader Rachid Talbi Alami zugeschrieben wird, zu entschärfen, hat sich Regierungschef Aziz Akhannouch zu Wort gemeldet. Er betonte, dass die Diskussionen in einen gesunden politisch-institutionellen Rahmen gehören, fernab von Übertreibungen oder Fehlinterpretationen.
Parteidebatte als demokratischer Akt
Während einer Großveranstaltung in Oujda am Freitagabend betonte Akhannouch, dass die Äußerungen von Talbi Alami die Realität der politischen Praxis widerspiegeln. Er erklärte, dass politische Parteien zentrale verfassungsmäßige Institutionen seien und ihre politischen Büros der rechtmäßige Ort für den Austausch von Ansichten darstellten. Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierungsmehrheit seien ein Zeichen gesunder demokratischer Arbeit.
„Die Entscheidung liegt beim König“: Akhannouch klärt das Ernennungsverfahren
Bezüglich der Debatte über die Besetzung der Ministerien betonte Akhannouch, dass jede Partei der Regierungskoalition ihre eigenen legitimen Ambitionen habe. Er unterband jedoch jegliche Spekulationen zur Regierungsbildung und stellte klar, dass die Parteien lediglich Vorschläge einreichen, die endgültige Entscheidung bei Ernennungen jedoch die exklusive verfassungsmäßige Kompetenz von König Mohammed VI. bleibe.
Herausforderungen von Reform und Kontinuität
In Bezug auf die Regierungsarbeit forderte Akhannouch, die „Postendebatte“ hinter sich zu lassen und sich auf die echten Anliegen der marokkanischen Bürger zu konzentrieren. Große Reformen erforderten Kontinuität und konsequente Arbeit, nicht zufällige Entscheidungen. Er bekräftigte, dass die aktuelle Regierung auf den Erfolgen der vergangenen Jahre aufbaue, um spürbare Auswirkungen der Reformen sicherzustellen.
Abschließend betonte Akhannouch, dass die nächste Herausforderung nicht nur darin bestehe, Entwicklungsprojekte zu starten, sondern diese auch zu vollenden, um dem höheren Interesse der Nation zu dienen.





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