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Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert Granada: Schäden und Verletzte im Süden Spaniens

Die Stadt Granada im Süden Spaniens wurde am heutigen Dienstagmorgen von einem neuen Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richterskala erschüttert. Dies löste Panik unter der Bevölkerung aus und führte zu leichten Verletzungen sowie Sachschäden an einigen Infrastrukturen und Wohngebäuden.

Sachschäden und Verletzte

Nach offiziellen Angaben des Nationalen Geographischen Instituts lag das Epizentrum des Bebens in Granada bei der Gemeinde Atarfe, etwa 10 Kilometer südlich der Stadt, und ereignete sich gegen 10:38 Uhr Ortszeit. Bei dem Beben wurden drei Personen leicht verletzt, darunter ein junges Mädchen, das zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Notdienste in der Region Andalusien erhielten über 50 Meldungen von Bürgern über Risse in Gebäudewänden und herabfallendes Mauerwerk auf Gehwegen und Straßen. In den sozialen Medien verbreitete Videos zeigten verstreute Trümmer sowie Schäden an Fahrzeugen, die aufgrund von herabfallenden Fassadenteilen auf der öffentlichen Straße geparkt waren.

Offizielle Warnungen und Angst vor Nachbeben

Im Rahmen der Vorsichtsmaßnahmen rief die Stadtpolizei von Granada die Bevölkerung dringend dazu auf, sich von hohen Gebäuden und beschädigten Mauern fernzuhalten, um die Gefahr durch herabfallende Trümmer zu minimieren. Der Präsident der andalusischen Regionalregierung, Juan Manuel Moreno, appellierte an die Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Er erklärte, dass Experten davon ausgehen, dass die seismische Aktivität anhalten könnte und in den kommenden Stunden mit weiteren Nachbeben zu rechnen sei.

Zunehmende seismische Aktivität in Südspanien

Der Vorfall ereignet sich nur wenige Tage nach einem vorangegangenen Beben in derselben Region mit einer Stärke von 5,0 auf der Richterskala, das sich in der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete. Obwohl das erste Beben keine menschlichen Opfer forderte, da sich zu dieser Zeit kaum Fußgänger auf den Straßen befanden, verursachte es strukturelle Schäden an einigen Gebäuden. Dies erhöht die Alarmbereitschaft für mögliche weitere seismische Risiken in dieser touristischen Region.

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