Lekjaa aus Berkane: Budgetverfügbarkeit bedeutet nicht zwangsläufig die Fertigstellung von Projekten

Lekjaa stellt die Dinge hinsichtlich Budget und sektoraler Entscheidungen klar
Bei einer großen Parteiveranstaltung in Berkane nutzte der delegierte Minister für Haushalt, Fouzi Lekjaa, die Gelegenheit, die Art seiner Regierungsaufgaben zu präzisieren. Er betonte, dass seine direkte Verantwortung auf die Verwaltung der Staatsfinanzen beschränkt sei, und wies gleichzeitig die Verantwortung für Entscheidungen anderer Ministerien zurück. Diese Klarstellung erfolgte im Kontext der breiten Debatte über Schafimporte, die ihn zuletzt ins Rampenlicht gerückt hatte.
Stockende öffentliche Projekte: Ein zu lösendes Dilemma
Lekjaa sprach zudem über die Problematik stockender Entwicklungsprojekte und verwies auf Krankenhäuser, deren Bau seit über zehn Jahren andauert, ohne dass sie fertiggestellt wurden, obwohl die entsprechenden Finanzmittel vorhanden sind. Er betonte, dass ein ausreichendes Budget keine Garantie für eine fristgerechte Umsetzung sei, und wies auf administrative Hindernisse hin, die den Baufortschritt verzögern.
Aufruf zur Nutzung touristischer Potenziale in der Region Oriental
In Bezug auf die Region Oriental äußerte sich Lekjaa verwundert über die schwache touristische Entwicklung, trotz der natürlichen und strategischen Vorteile der Region von Saidia bis Nador, Marchica und Al Hoceima. Er forderte eine effektive Nutzung dieser Potenziale zur Wertschöpfung und hinterfragte, warum viele lebenswichtige Projekte über Jahre hinweg „in der Schublade“ liegen.
Veranstaltung in Berkane: Hohe Besucherzahlen
Die Parteiveranstaltung verzeichnete eine Rekordbeteiligung von über 3.000 Personen, was die Organisatoren dazu zwang, den Zugang aus Sicherheitsgründen zu beschränken, was den großen öffentlichen Zuspruch zu den von Lekjaa angesprochenen Themen unterstreicht.





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