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Menschenrechte in Marokko: Wird das Land bald die Todesstrafe endgültig abschaffen?

Erneute Menschenrechtsforderungen zur Abschaffung der Todesstrafe in Marokko

Anlässlich des Welttags gegen die Todesstrafe, der jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird, fordern Menschenrechtsgruppen in Marokko erneut die endgültige Streichung dieser Strafe aus dem nationalen Strafgesetzbuch und plädieren dafür, das seit Jahrzehnten bestehende Moratorium zu beenden.

Vom Moratorium zur endgültigen Abschaffung

In diesem Zusammenhang bekräftigte die Marokkanische Organisation für Menschenrechte ihre feste Haltung, dass ein schrittweiser und entscheidender Übergang notwendig sei: von der bloßen Aussetzung der Vollstreckung – die faktisch seit 1993 praktiziert wird – hin zu einem mutigen gesetzgeberischen Schritt zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe aus den Strafrechtsnormen.

Schutz des Rechts auf Leben und Wahrung der Menschenwürde

In einer anlässlich dieses Tages veröffentlichten Erklärung betonte die Organisation, dass diese Forderung im Einklang mit den universellen Menschenrechtsprinzipien stehe. Sie unterstrich die Notwendigkeit, das Recht auf Leben zu schützen und die Menschenwürde aller Bürger ohne Ausnahme zu wahren, und betonte, dass moderne Gesetzgebungen sich im Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards weiterentwickeln müssen.

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