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Hintergründe der jüngsten US-Bemühungen zur Formulierung der UN-Sicherheitsratsresolution zur marokkanischen Sahara

Intensive US-Konsultationen zur Verlängerung des MINURSO-Mandats

Im Vorfeld der Sitzungen des UN-Sicherheitsrates Ende Oktober berichten Medien, dass das Team des US-Außenministers Marco Rubio am 9. Oktober ein geheimes Treffen mit Experten und Forschern zum Dossier der marokkanischen Sahara abgehalten hat, um die Diskussionen über die Verlängerung des Mandats der UN-Mission für das Referendum in der Westsahara (MINURSO) zu vertiefen.

Dringende Einladungen an internationale Experten und Think Tanks

Wie die Plattform „Africa Intelligence“ berichtet, erhielten rund zehn Akademiker und geopolitische Experten am Abend des 8. Oktober offizielle Einladungen des US-Außenministeriums zu einem virtuellen Treffen. Unter den geladenen Organisationen befanden sich die International Crisis Group (ICG), das US-Forschungsinstitut „Washington Institute for Near East Policy“ sowie Forscher der Colgate University in New York.

Fragen der Chefunterhändler und potenzielle Szenarien

Die Quelle wies darauf hin, dass dieser Schritt eine Reaktion auf die zahlreichen Fragen ist, die das US-Außenministerium von den führenden Unterhändlern erhält, allen voran der Sondergesandte des US-Präsidenten für Afrika, Massad Boulos, und der US-Botschafter bei der UNO, Michael Waltz. Den vorliegenden Informationen zufolge hat die US-Regierung als verantwortliche Instanz für den Entwurf der Sicherheitsratsresolution die erste Fassung noch nicht fertiggestellt, während verschiedene Szenarien zur Debatte stehen – von einer einjährigen Verlängerung der Mission bis hin zu einer Überprüfung ihrer Aufgabenbereiche.

Warten auf die strategische Überprüfung durch den Generalsekretär

Zudem wurde bekannt, dass die US-Unterhändler auf die strategische Überprüfung der MINURSO durch den UN-Generalsekretär António Guterres warten, die in früheren UN-Resolutionen vorgesehen war. Bisher hat dieser dem Sicherheitsrat lediglich einen Routinebericht über die Lage im Gebiet vorgelegt, während man nun auf die diplomatischen Konsultationen vor der entscheidenden Abstimmung am 31. Oktober blickt.

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