Spanische Polizei klärt Mord an Schönheitschirurgen wegen Gesäßvergrößerung auf

Finanzielle Streitigkeiten über eine Schönheitsoperation enden tödlich
Spanischen Medienberichten zufolge deuten laufende Ermittlungen zum Mord an dem bekannten Schönheitschirurgen Alexander Aslani in Marbella, Südspanien, auf die Verwicklung einer Patientin hin, die sich bei ihm einem chirurgischen Eingriff unterzogen hatte.
Laut Informationen der spanischen Zeitung „Okdiario“ war die Frau, die aus einer arabischen Region stammt, mit dem Ergebnis ihrer Gesäßvergrößerung nicht vollständig zufrieden und hatte vor dem Eingriff nur die Hälfte des vereinbarten Betrags gezahlt.
Drohungen und schwerwiegende Entwicklungen vor der Tat
Derselben Quelle zufolge kehrte die Kundin zurück, um ihr Bedauern über die Operation auszudrücken und forderte eine Rückerstattung, was der Chirurg kategorisch ablehnte. Im Laufe der Zeit spitzte sich die Situation zu, was nach den Ermittlungen der spanischen Polizei dazu führte, dass bereits Wochen vor dem Verbrechen Drohungen ausgesprochen wurden.
Die Ermittlungen legen nahe, dass die Frau Kontakt zu Dritten aufnahm, um einen Auftragskiller zu finden. Schließlich intervenierte ein 18-jähriger schwedischer Staatsbürger subsaharianischer Herkunft, um den Mordplan auszuführen.
Details zum Attentat und Festnahme des Verdächtigen
Medienberichten zufolge traf der Verdächtige in Marbella ein, wo ihm die für das Verbrechen erforderlichen Waffen bereitgestellt wurden. Am Mittwochabend, vor 18:00 Uhr, begab sich der Verdächtige, schwarz gekleidet und mit maskiertem Gesicht, zur Klinik „Cirumed“ in der Residenz „Panorama“ in Marbella. Er ignorierte anwesende Kunden, ging direkt in das Büro des Arztes und schoss ihm in den Kopf.
In diesem Zusammenhang gelang es der Kriminalpolizei der Nationalpolizei von Malaga, den Hauptverdächtigen am Donnerstagabend innerhalb von weniger als 24 Stunden nach der Tat zu identifizieren und festzunehmen. Die weiteren gerichtlichen Verfahren und offiziellen Ermittlungen dauern an.





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