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Zerschlagung eines kriminellen Netzwerks für den Missbrauch von subventioniertem Mehl in Fès: Tatverdächtige in Haft

Wie informierte Kreise berichten, hat der Staatsanwalt am erstinstanzlichen Gericht in Fès schwere Anklagen gegen zwei Personen erhoben, die verdächtigt werden, Teil eines kriminellen Netzwerks zur Manipulation von subventioniertem Mehl zu sein, das für bedürftige Bevölkerungsgruppen bestimmt war. Die Ermittlungen wurden von der zweiten Wirtschafts- und Finanzabteilung der Kriminalpolizei geleitet.

Vorwürfe gegen den Hauptverdächtigen

Nach vorliegenden Informationen wirft die Staatsanwaltschaft dem Hauptverdächtigen „M.H.“ unter anderem Urkundenfälschung, das Einreichen falscher Erklärungen beim Handel mit Getreide sowie den unrechtmäßigen Bezug von Subventionen für Weichweizenmehl vor.

Die Anklage umfasst zudem den Besitz, die Herstellung und den Vertrieb von verdorbenen Lebensmitteln, die mit Chemikalien versetzt wurden. Diese Handlungen verstoßen gegen das Strafgesetzbuch, das Gesetz Nr. 94-12 zum nationalen Getreideamt sowie die Vorschriften zur Bekämpfung von Warenbetrug.

Anklage gegen den zweiten Verdächtigen und Korruptionsverdacht

Gegen den zweiten Verdächtigen, „A.A.“, wird wegen der vorsätzlichen Erstellung unwahrer Dokumente, Urkundenfälschung, Bestechung von Amtsträgern sowie falscher Angaben zur Erlangung von Subventionen ermittelt.

Die Festnahmen erfolgten aufgrund der Geständnisse der Beteiligten sowie erdrückender Beweise. Während der Vernehmung gaben die Verdächtigen an, auf Anweisung ihrer Vorgesetzten gehandelt zu haben.

Mögliche Ausweitung der Ermittlungen

Die polizeilichen Ermittlungen haben schwerwiegende Erkenntnisse geliefert, die zur Identifizierung weiterer möglicher Mittäter geführt haben. Darunter befinden sich Mühlenbesitzer, Beamte öffentlicher Einrichtungen sowie lokale Autoritäten. Sie sollen demnächst der Staatsanwaltschaft überstellt werden, um die rechtlichen Konsequenzen einzuleiten.

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