Beschwerde eines Vaters in Nador gegen einen Lehrer, der eine Schülerin zum Putzen der Toiletten zwang

Offizielle Beschwerde bei der Regionaldirektion für Bildung in Nador
Die Außenstelle Ouled Mhand der Lahdara-Schulgruppe in der Gemeinde Arkman (Provinz Nador) geriet in die Schlagzeilen, nachdem der Vater einer Grundschülerin der fünften Klasse beschlossen hatte, offiziell Beschwerde beim Regionaldirektor des Ministeriums für nationale Bildung einzureichen.
Den Unterlagen zufolge soll der Arabischlehrer das Kind wiederholt dazu gezwungen haben, die Toiletten zu reinigen. Dabei soll er sie laut Angaben sogar dazu genötigt haben, aggressive Chemikalien wie Bleichmittel zu verwenden, was der Vater als groben Verstoß gegen den erzieherischen Auftrag der Schule wertet.
Tiefe psychische Folgen und Angst vor dem Schulbesuch
In dem Schreiben berichtet der Vater von tiefgreifenden psychischen Auswirkungen auf seine Tochter. Sie leide unter hysterischen Anfällen und nächtlichen Angstzuständen, was dazu führe, dass sie den Schulbesuch verweigere. Er wies zudem darauf hin, dass das Kind die Schule regelmäßig in einem besorgniserregenden Zustand verlasse, was von Lehrern und Mitschülern beobachtet wurde.
Der Kläger vermutet hinter dem Verhalten eine Racheaktion, nachdem er sich zuvor bei der Lehrkraft über das Fehlen eines Reinigungspersonals beschwert hatte. Daraufhin sei die Schülerin vom Unterricht und von schulischen Aktivitäten ausgeschlossen worden – ein Akt, den der Vater als offensichtlichen Machtmissbrauch bezeichnet.
Forderung nach Untersuchung und Kinderschutz
Abschließend fordert der Vater eine ernsthafte und unparteiische administrative Untersuchung und die Entsendung einer Kommission, um den Vorfall aufzuklären. Zudem verlangt er dringende Maßnahmen zum Schutz des Kindes sowie den Einsatz aller rechtlichen Mittel, um die Rechte von Kindern zu wahren und jegliche Form von Gewalt im schulischen Umfeld zu bekämpfen.





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