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Schulleiter in Fès wegen umstrittenem Facebook-Beitrag verurteilt

Das erstinstanzliche Gericht in Fès verurteilte am vergangenen Dienstag den Leiter einer Grundschule im Stadtviertel Jnan Al-Ward aufgrund eines umstrittenen Beitrags auf dem sozialen Netzwerk „Facebook“.

Hintergründe der Anklage

Die Ermittlungen begannen nach einer offiziellen Beschwerde von vier Schulinspektoren gegen den Schulleiter. Die Kläger warfen ihm vor, sie in einem Facebook-Post diffamiert und unter anderem als „Bande“ bezeichnet zu haben.

Urteilsbegründung und zivilrechtliche Entschädigung

Das Gericht sprach den Angeklagten wegen des Vergehens der Verbreitung und Veröffentlichung von Behauptungen mit der Absicht, die Privatsphäre anderer zu verletzen und sie zu verleumden, schuldig. Das Urteil lautet auf zwei Monate Haft auf Bewährung.

Zusätzlich verurteilte das Gericht den Beschuldigten zur Zahlung eines zivilrechtlichen Schadensersatzes in Höhe von 1.000 Dirham an jeden der Kläger.

Verfahrensverlauf und Freilassung

Der Angeklagte blieb während des gesamten Verfahrens unter Zahlung einer Kaution auf freiem Fuß, bis das erstinstanzliche Urteil gefällt wurde.

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