Benkirane verweigert Treffen mit Fatima Zahra Mansouri im PAM-Parteisitz

Hintergrund der Kontroverse um das Treffen zwischen Benkirane und Mansouri
Die Haltung von Abdelilah Benkirane, Generalsekretär der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD), hat in der marokkanischen Politik für Aufsehen gesorgt, nachdem er ein Treffen mit der designierten Regierungschefin Fatima Zahra Mansouri im Hauptsitz der Partei der Authentizität und Modernität (PAM) kategorisch abgelehnt hat. Dies geschieht vor dem Hintergrund der laufenden Regierungsbildung.
Details zum Telefonat und Benkiranes Standpunkt
In einem Live-Stream auf Facebook erklärte Benkirane, er habe einen Anruf von Mansouri bezüglich eines Treffens erhalten. Er betonte, er habe prinzipiell zugestimmt, da Mansouri eine staatliche Institution vertrete, jedoch unter der Bedingung, dass der Treffpunkt nicht der Sitz der PAM sei.
Begründung der Ablehnung und historische Präzedenzfälle
Der PJD-Generalsekretär forderte, dass die designierte Regierungschefin ihn aufsuchen solle, da sie das Treffen initiiert habe. Zudem betonte er, dass es nicht um eine Regierungsbeteiligung seiner Partei gehe, da die PJD bereits entschieden habe, in die Opposition zu gehen. Benkirane verwies auf historische Präzedenzfälle aus seiner Zeit als Regierungschef, in der er selbst das Gespräch mit Politikern wie Abderrahmane Youssoufi, Abbas El Fassi und Abdelwahad Radi gesucht habe.
Reaktion von Mansouri und Boykott der PJD-Delegation
Benkirane fügte hinzu, Mansouri habe ihm zugesagt, seine Forderung zu prüfen, sich jedoch nicht mehr gemeldet, was ihn dazu veranlasste, öffentlich Stellung zu beziehen. Er sei überrascht gewesen, von einem geplanten Treffen zwischen Mansouri und einer PJD-Delegation zu erfahren, und bekräftigte, dass er und seine Parteikollegen keine Sitzungen im PAM-Hauptquartier wahrnehmen würden.





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