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Die Gründe für das Scheitern prominenter Parteiführer bei den jüngsten Parlamentswahlen in Fès-Meknès

Die Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 23. September 2026 haben die politische Landkarte der Region Fès-Meknès maßgeblich neu gezeichnet. Überraschende Wahlergebnisse führten zum Ausscheiden zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten, die die Legislaturperiode 2021-2026 geprägt hatten.

Sturz prominenter Namen in Fès und Meknès

Offizielle Daten zeigen tiefgreifende Veränderungen in mehreren Wahlkreisen. Ehemalige Abgeordnete, die 2021 noch an der Spitze standen, konnten ihre Mandate nicht verteidigen, während neue Gesichter das Vertrauen der Wähler gewannen und die traditionelle Dominanz etablierter Parteiführer brachen.

Driss Echtioui und Allal Amraoui verlassen das Parlament

Zu den prominenten Abwesenden gehört Driss Echtioui (USFP), der bisherige dritte Vizepräsident des Repräsentantenhauses. Mit nur 4.843 Stimmen landete er im Wahlkreis Sefrou auf dem fünften Platz. Ebenso verlor Allal Amraoui (Istiqlal-Partei), der ehemalige Vorsitzende der Istiqlal-Fraktion, seinen Sitz im Wahlkreis Fès-Süd, nachdem er dort nur den fünften Platz belegte.

Rückschläge für die RNI und andere Parteien

Im Wahlkreis Fès-Nord verlor die RNI einen Sitz, nachdem Tohami El Ouazzani Tohami mit nur 2.548 Stimmen auf dem sechsten Platz landete – ein herber Rückschlag gegenüber den 9.244 Stimmen aus dem Jahr 2021. Auch in den Provinzen El Hajeb und Ifrane verloren etablierte Kandidaten wie Lahcen El Amoud und Abderrazak El Hachimi ihre Sitze.

Eine neue parlamentarische Ära 2026-2031

Diese Zahlen unterstreichen den radikalen Wandel in der Region. Die Wahl vom 23. September läutet das Ende einer Ära ein und macht Platz für eine neue Generation, die die Region bis 2031 vertreten wird.

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