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Intensive diplomatische Aktivitäten zwischen Marokko und Russland vor der UN-Sicherheitsrat-Diskussion zum Sahara-Dossier

Vertiefung des politischen Dialogs zwischen Rabat und Moskau

In einem Schritt zur Stärkung der strategischen Partnerschaft fand am vergangenen Dienstag in der russischen Hauptstadt Moskau die erste Sitzung des gemeinsamen Arbeitsausschusses der Außenministerien des Königreichs Marokko und der Russischen Föderation statt. Das Treffen wurde gemeinsam vom russischen Vizeaußenminister Gennadi Borissenko und dem Generaldirektor für internationale politische Angelegenheiten im marokkanischen Außenministerium, Fouad Yazourh, geleitet.

Integrierte wirtschaftliche und politische Agenda

Laut einer Erklärung des russischen Außenministeriums konzentrierte sich das Treffen auf die Entwicklung einer vielschichtigen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Steigerung des Handelsvolumens und der Festigung menschlicher Verbindungen lag. Beide Seiten betonten zudem die Bedeutung der Aktivierung der zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit, um die Nachhaltigkeit der Partnerschaft zwischen Rabat und Moskau zu sichern.

Übereinstimmende Ansichten zu regionalen und internationalen Fragen

Auf diplomatischer Ebene bestätigte das russische Außenministerium die Existenz einer Annäherung und Übereinstimmung der Ansichten in den meisten Fragen der globalen und regionalen Agenda. Beide Seiten äußerten ihr gegenseitiges Interesse an einer intensiveren Abstimmung auf bilateraler und multilateraler Ebene, insbesondere bei der Lösung von Krisen im Nahen Osten und in Afrika, unter Betonung der Notwendigkeit, auf politische, diplomatische Mittel sowie das Völkerrecht und die zentrale Rolle der Vereinten Nationen zu setzen.

Sensibler diplomatischer Kontext vor dem Guterres-Bericht

Diese diplomatische Bewegung findet zu einem strategisch bedeutsamen Zeitpunkt statt, da sie mit den laufenden Vorbereitungen für die Vorlage des Jahresberichts von UN-Generalsekretär António Guterres über das Sahara-Dossier sowie den anstehenden Diskussionen im UN-Sicherheitsrat im kommenden Oktober zusammenfällt. Beobachter werten dieses Treffen als einen Schritt zur Aufrechterhaltung des politischen Dialogs zwischen beiden Ländern, basierend auf dem Geist und Wortlaut der am 15. März 2016 unterzeichneten Erklärung zur Vertiefung der strategischen Partnerschaft.

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