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Spanische Untersuchung beleuchtet den Fall Mehdi Hijjaoui und seine internationalen Verbindungen

Untersuchung enthüllt Hintergründe zu Mehdi Hijjaoui

Während die Öffentlichkeit über die Hintergründe des Falls Mehdi Hijjaoui spekuliert, hat die spanische Zeitung „The Objective“ am 14. September 2026 einen detaillierten Bericht der Journalistin Teresa Gómez veröffentlicht. Dieser beleuchtet die Aktivitäten des Betroffenen während seines Aufenthalts in Spanien und beschreibt seinen Weg als verzweifelte Suche nach einem „Rettungsanker“ um jeden Preis.

Nutzung internationaler Vermittlungsnetzwerke

Der Bericht weist darauf hin, dass Hijjaoui statt auf legale Kanäle oder offizielle Menschenrechtsorganisationen auf ein Netzwerk setzte, das mit Hugo Armando Carvajal Barrios, bekannt als „El Pollo“, verbunden ist – einem ehemaligen venezolanischen Militärgeheimdienstchef, gegen den international ermittelt wird. Diese Wahl wirft rechtliche und politische Fragen über die Art der Unterstützung auf, die er suchte, und ob er versuchte, Informationen gegen einen sicheren Rechtsstatus einzutauschen.

Das „Pegasus“-Rätsel und zeitliche Widersprüche

Laut dem Zeitungsbericht legte Hijjaoui im Oktober 2024 dem spanischen Generalstaatsanwalt Unterlagen vor, die er als „exklusive Informationen“ über die „Pegasus“-Software bezeichnete. Diese Behauptung steht jedoch vor einem großen zeitlichen Paradoxon: Hijjaoui verließ seinen Posten im Jahr 2010, während der „Pegasus“-Skandal erst mehr als ein Jahrzehnt später ans Licht kam. Dieser Widerspruch ließ Beobachter an der Glaubwürdigkeit der Dokumente zweifeln, insbesondere nachdem die Staatsanwaltschaft den Fall an den zuständigen Richter verwies und Hijjaoui später ohne Vorlage konkreter Beweise verschwand.

Zwischen Algerien-Option und Sackgasse

Laut derselben Untersuchung beschränkten sich Hijjaouis Versuche nicht auf Spanien; er zog auch Algerien als mögliches Ziel in Betracht. Ein Schritt, den Beobachter aufgrund der Beziehungen zwischen Rabat und Algier als rein politisch motiviert einstuften. Die Untersuchung beschreibt dies als Wandel vom „Suchenden nach Schutz“ zu einer politischen Figur, die im Kontext der Spannungen zwischen beiden Ländern instrumentalisiert werden könnte.

Ende des Weges: Flucht ins Unbekannte

Die Zeitung schließt ihren Bericht mit dem Hinweis, dass Hijjaoui das spanische Staatsgebiet fluchtartig verlassen hat und sein Aufenthaltsort unbekannt ist. Sollten sich die Ausführungen der spanischen Zeitung bewahrheiten, markiert dies das Ende eines Weges, der mit Behauptungen über eine „Black Box“ begann und in einer Flucht endete. Dies wirft große Fragen über die wahren Beweggründe hinter diesen Aktivitäten und die tatsächlichen Quellen seiner angeblichen Informationen auf.

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