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Technischer Fehler auf der Plattform des Hochschulministeriums sorgt für Wut bei Studenten und Eltern

Eine beispiellose Krise bringt Tausende Studenten in eine ungewisse Zukunft

Hunderte Abiturienten in Marokko erleben derzeit große Unruhe, nachdem sie aufgrund eines technischen Fehlers und einer unklaren Gestaltung der neuen zentralen digitalen Plattform des Ministeriums für Hochschulbildung plötzlich keinen Zugang mehr zu den Fakultäten für Wissenschaft und Technik (FST) haben.

Proteste vor dem Ministerium fordern Gerechtigkeit

Am Freitagmorgen, den 11. September 2025, demonstrierten betroffene Studenten und ihre Eltern vor dem Sitz des Ministeriums in Rabat. Sie forderten eine dringende Untersuchung des Falls von etwa 2 700 Studenten, die durch diesen digitalen Fehler von ihrem Studium ausgeschlossen wurden.

„Wahl verbessern“ wird zur Falle für den Ausschluss

Die Krise entstand durch die Funktion der Plattform zur Wahl von Studienplätzen. Viele Studenten wählten die Option „Ich möchte meine Wahl verbessern“ (Je veux améliorer le choix) in der Annahme, dies sei ein offizielles Verfahren, bei dem ihr bisheriger Platz als Sicherheit bestehen bleibt. Das System stufte ihre Anfragen jedoch als „Abbruch“ (Abandon) ein, was zum automatischen Ausschluss aus dem Zulassungsverfahren führte.

Zuständigkeitsgerangel und Forderungen nach sofortigem Handeln

Da die Universitäten keinen Zugriff auf die zentrale Plattform des Ministeriums haben, richteten sich die Proteste direkt an den Hochschulminister Azzedine El Midaoui. Die Betroffenen fordern eine sofortige Korrektur dieses Programmierfehlers und die Wiedereinschreibung aller durch das System benachteiligten Studenten.

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