Yassine Damiri kritisiert „Missstände“ bei den Wahlen zum Nationalen Presse-Rat

Schwere Vorwürfe hinter den Kulissen der Wahlen zum Nationalen Presse-Rat
In einem Versuch, sogenannte „unlautere Praktiken“ aufzudecken, hat der Journalist Yassine Damiri, ein unabhängiger Kandidat für den Nationalen Presse-Rat, eine hitzige Debatte in der marokkanischen Medienlandschaft ausgelöst. Damiri prangerte Übergriffe an, die die Integrität der Abstimmung und die freie Wahl der Journalisten gefährden.
„Druck und Einschüchterung“: Eine Bedrohung für die Transparenz
Damiri erklärte, dass Journalisten unter Druck gesetzt wurden, ihre „Stimmzettel zu fotografieren“, um ihre Loyalität zu beweisen. Er betonte, dass diese Praktiken den demokratischen Wettbewerb untergraben und auf das Streben nach Dominanz innerhalb der Institution hindeuten.
Transparenz und professionelle Entwicklung
Im Rahmen seines Programms kündigte Damiri an, auf alle finanziellen Entschädigungen zu verzichten und diese stattdessen zur Unterstützung von Journalistenverbänden zu verwenden. Dies soll den „partizipativen Geist“ stärken, untermauert durch die Offenlegung aller Finanzunterlagen.
Reformvision: Zweigstelle in den Südprovinzen
Abseits des Wahlkampfs schlug Damiri die Errichtung einer Zweigstelle des Nationalen Presse-Rats in Laâyoune vor, um die Verwaltung für Journalisten in den südlichen Provinzen zugänglicher zu machen.
Appell an das Gewissen vor der Wahl
Zum Abschluss rief Damiri die Journalisten dazu auf, bei der Abstimmung am 15. September nach ihrem Gewissen zu entscheiden. Er unterstrich, dass der Rat eine Institution für alle Fachleute bleiben müsse und kein Instrument für engstirnige Agenden sein dürfe.





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